Nachschlagewerk zu Bava Metzia 3:5
וְכֵן שְׁנֵי כֵלִים, אֶחָד יָפֶה מָנֶה וְאֶחָד יָפֶה אֶלֶף זוּז, זֶה אוֹמֵר יָפֶה שֶׁלִּי וְזֶה אוֹמֵר יָפֶה שֶׁלִּי, נוֹתֵן אֶת הַקָּטָן לְאֶחָד מֵהֶן, וּמִתּוֹךְ הַגָּדוֹל נוֹתֵן דְּמֵי קָטָן לַשֵּׁנִי, וְהַשְּׁאָר יְהֵא מֻנָּח עַד שֶׁיָּבֹא אֵלִיָּהוּ. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, אִם כֵּן מַה הִפְסִיד הָרַמַּאי. אֶלָּא הַכֹּל יְהֵא מֻנָּח עַד שֶׁיָּבֹא אֵלִיָּהוּ:
Ebenso zwei Schiffe, eines im Wert von hundert; der andere, tausend, ein Mann sagt: "Der Liebere ist mein"; der andere: "Der Liebere gehört mir"—der kleinere wird einem von ihnen gegeben, und vom größeren wird der Wert des kleineren dem anderen gegeben, und der Rest wird beiseite gelegt, bis Eliyahu kommt. [Dies ist erforderlich, damit die Rabbiner uns lehren können: "Nicht nur hier, sondern auch hier.", Dh nicht nur in (dem obigen Fall von) einhundertzweihundert, wo es nicht notwendig ist, ein Gefäß zu zerbrechen, Sagen die Rabbiner, dass jedem einhundert gegeben wird, aber selbst in einem Fall von zwei Gefäßen, in denen ein Verlust vorliegt, ist es notwendig, das große Gefäß zu zerbrechen, um daraus den Wert des kleineren zu geben— Wenn Eliyahu kommt, wird festgestellt, dass der Eigner des großen Schiffes verloren hat und sein Schiff zerbrochen ist — so dass man denken könnte, dass in einem solchen Fall die Rabbiner R. Yossi zustimmen würden, dass alles beiseite gelegt werden soll, bis Eliyahu kommt —wir werden daher anders informiert. Die Halacha stimmt mit den Weisen überein.] R. Yossi sagt: Wenn ja, was hat der Betrüger verloren! Vielmehr soll alles beiseite gelegt werden, bis Eliyahu kommt.
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